• ___qwertz___@feddit.org
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    7 days ago

    Die Studie kommt zu der Schlussfolgerung dass bei mehr veganer Ernährung weniger Tierhaltung und mehr pflanzliche Lebensmittel benötigt werden?! Oha!

  • azolus@slrpnk.net
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    9 days ago

    Ich mache gerne Ställe wertlos, in denen Lebewesen für Profit gequält werden.

  • luciferofastora@feddit.org
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    8 days ago

    Als jemand, der Fleisch mag und nicht die Willenskraft hat, davon komplett loszukommen, feier ich das immens. Killt die Fleischindustrie, dann hab ich irgendwann keine Wahl mehr.

    • FatVegan@leminal.space
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      8 days ago

      Ich denke wenn nur schon die absurde Subventionierung aufhören würde, würde das schon sehr viel helfen. Rote bete “trockenfleisch” kostet: halte dich fest! 12CHFR pro 100g!! Das ist getrocknete rote bete. Eine kuh zu füttern, halten und quälen um dann dessen fleisch zu trocknen kostet nicht einmal halb soviel. 5.70 pro 100g um genau zu sein. Ich glaube man braucht kein genie zu sein um zu merken das die rechnung irgendwie nicht aufgehen kann.

      Wenn solche Nahrungsmittel angepasst subventioniert wären, könnten sich leute die kein fleisch essen, Verhältnismässig kostenlos ernähren. Und leute die darauf bestehen fleisch weiterhin zu essen würden es sich zweimal überlegen ob sie 50 euro für ein Schnitzel ausgeben wollen. Und das ist nur der finanzielle Aspekt, weil moralisch muss man ja sowieso nicht anfangen.

      • gajustempus@feddit.org
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        8 days ago

        das unterschreibe ich, als Nicht-Veganer, auch sofort.

        Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.

        Plus - es gibt noch ganz andere Probleme, die man überhaupt erst sieht, wenn man, wie ich aktuell, auf Fleisch und süße Sachen verzichtet: Snacks. Weil: Was bitte soll ich essen, wenn ich unterwegs bin, kein großer Supermarkt in der Nähe ist und ich mir einfach irgendwo eine “Kleinigkeit”, die einem den Blutzuckerspiegel nicht direkt explodieren lässt, knabbern, um den kurzen, kleinen Heißhunger zu befriedigen?

        Da gibt es NIX, wenn du außerhalb einer größeren Stadt bist. Für den Fleischfresser ist es simpel: “ne Bockwurst bitte”. Oder etwas mit Hähnchen.

        das EINZIGE, was man gesichert bekommen kann und eben NICHT tierisch ist…sind Pommes. Aber die schwimmen dann im Fett. Und sonst - nüscht. Dabei KÖNNTE man so viele gute, vegetarische oder vegane Alternativen für solche Gelegenheiten anbieten (koch ich ja selbst gerade und nehme es dann - gezwungenermaßen - auch mit). Aber…macht keiner. Und ich frag mich immer nach dem “warum”.

        • da_cow (she/her)@feddit.org
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          8 days ago

          Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.

          Das ist abet auch zum Teil dem geschuldet, dass die Firmen die gezielt vegetarische oder Veganer Produkte anbieten irgendwann realisiert haben, dass tendenziell die Leute die solche Produkte kaufen auch häufiger mehr Geld haben und sich das leisten können. Dementsprechend wird das auch schamlos ausgenutzt.

          • RoflmasterBigPimp@feddit.org
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            7 days ago

            Das ist leider seeehr wahr.

            Für Sojaschrot als Hackfleischersatz zahle ich fast genauso viel als für das Fleisch der Tiere die (okay ist Tierfutterqualität aber trotzdem) Sojaschrot essen um dann geschlachtet und verarbeitet zu werden! Da passt doch irgendwas nicht zusammen.

            • da_cow (she/her)@feddit.org
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              7 days ago

              Wobei Soja was für Lebensmittel direkt verwendet wird meist aus Europa kommt, was aufgrund von existierenden Umweltstandards dann halt auch etwas teurer ist, wenn man das mit der 20 Jährigen Monokultur mit 500 Pestiziden in Südamerika vergleicht…

              Absurd ist das natürlich trotzdem und da machen die Verarbeiter sich auch immer noch ziemlich die Taschen voll.

        • bleistift2@sopuli.xyz
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          8 days ago

          Und ich frag mich immer nach dem “warum”.

          Weil die veganen oder vegetarischen Alternativen eben nicht so gut gehen. Der allergrößte Teil der Deutschen ist immer noch Fleischesser. Das sieht man auch bei belegten Brötchen oder vertigen Sandwiches – Schinken, Pute, Huhn, nichts Vegetarisches.

          • gajustempus@feddit.org
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            8 days ago

            leider, ja

            ich feiere ja zumindest schon, wenn ich beim Bäcker etwas in Richtung Tomate-Mozzarella oder gar Hummus oder Falafel finde. Gerade weil ich bei Snacks oder dem schnellen Frühstück nicht unbedingt dieses Tönnies-Billigfleisch, bei dem ich mir denken kann, unter welchen Bedingungen die Tiere vor sich hin vegetiert haben müssen, drücken will…

        • trollercoaster@sh.itjust.works
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          7 days ago

          Ich finde es auch eine Unverschämtheit, dass pflanzliche Sachen so viel teurer oder eben nicht mindestens ähnlich teuer sind, wie Dinge mit Fleisch.

          Das hauptsächliche Zielpublikum ist halt ideologisch so verblendet, dass es bereit ist, für die Aufschrift “vegetarisch” oder “vegan” auf einem trivialen, biligst herzustellenden Produkt absolute Mondpreise zu bezahlen.

    • saimen@feddit.org
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      8 days ago

      Ja bitte Fleisch teurer machen. Ich versuche schon meist Bio oder beim Metzger vor Ort zu kaufen, aber wenn man halt dann das billig Fleisch für weniger als die Hälfte sieht kommt man sich schon auch irgendwie verarscht vor.

    • gajustempus@feddit.org
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      8 days ago

      sehe ich ähnlich. Plus es hilft bei der Entscheidung, Fleisch nicht mehr wirklich als Massenprodukt, sondern als bewusste Entscheidung und etwas, was hochwertig ist, zu behandeln.

      Und vielleicht, ganz vielleicht, kommt Fleisch aus der Retorte - für das dann kein einziges Tier mehr hat leiden müssen - dadurch ein Stück schneller und ist dann sogar wettbewerbsfähig, was den Umstieg von der derzeitigen Fleischindustrie hin zu einer moderneren, aber ohne Einschränkungen in Sachen Kulinarik möglichen Lebensstil überhaupt erst erschafft.

  • Teppichbrand@feddit.org
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    9 days ago

    Heizung, Strom, Mobilität und hier nun Ernährung, überall die gleichen (Untergangs-)Kämpfe der alten Strukturen. In guten Zeiten haben sie gierig Gewinne abgriffen statt vorausschauend zu gestalten, nun betteln sie um mehr Zeit und Geld, weil das zerstörerische Geschäftsmodell kollabiert. Peinlich!

    “Wo vegan gegessen wird, werden Ställe und die entsprechende Infrastruktur wertlos.” 😱

    Der Artikel ist ein wilder Ritt!

  • Phineaz@feddit.org
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    9 days ago

    Naja, Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch. Klar ist es für Bauern schlecht wenn sie groß investieren und dann sinkt der Preis, aber das Problem besteht immer bei Investitionen.

    • Ooops@feddit.org
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      9 days ago

      Europa wird nicht von heute auf morgen vegan oder vegetarisch

      Doch, wenn wir aufhören, ungesunde Scheiße bis zum geht nicht mehr zu subventionieren, passiert das recht schnell. Dann würde ich nämlich schlagartig nicht mehr einen Bruchteil im Laden zahlen, für etwas, das in der Herstellung massiv teurer ist.

      Wird nur leider nicht passieren, solange ‘Investitionen’ längst primär nur noch in From von Lobbyisten und korrupter Politiker stattfnden.

    • JensSpahnpasta@feddit.org
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      8 days ago

      Ich glaube schon, dass es da bestimmte Kipppunkte gibt. Du siehst es jetzt schon in der Schulverpflegung, dass in diesem Dreieck aus Nahrungsvorlieben, Kosten und Qualitätsanspruch Fleisch häufig nicht mehr platziert werden kann. Wenn du einen Teil Leute hast, die generell kein Fleisch essen, die generell keine tierischen Produkte essen oder eben kein Schweine- oder Rindfleisch und das Essen möglichst Bio sein soll, aber gleichzeitig auch bezahlbar, dann bleibt irgendwann nur die vegetarische oder vegane Variante übrig. Stell dir einfach mal vor, dass du eine Schulmensa betreiben musst mit dem Anspruch, dass du allen Kindern etwas anbieten musst, in bezahlbar. Du kannst aber dann auch nicht 5 verschiedene Essen anbieten - und dann bietest du halt vegan als kleinsten gemeinsamen Nenner an.

      Und das zieht sich dann halt auch einmal durch alles - wenn du Freunde zum Essen einlädst und da sind diverse Veganer dabei, dann haust du idealerweise kein Spanferkel auf den Grill. Machst du Catering für eine Veranstaltung, dann kannst du jetzt schon nicht gut den Schweinebraten servieren. Mit einem steigenden Anteil an Vegetariern musst du dir Gedanken über die vegetarischen Gerichte auf deiner Speisekarte machen oder du gehst als Restaurant halt pleite.

      Diese Kipppunkte können schnell kommen und kommen auch und gerade wegen lautstarkem Geschrei der Fleischfans. Wenn dein Restaurant halt keine vernünftigen vegetarischen Gerichte hat, dann kommen nicht nur die Vegetarier nicht, sondern dein Restaurant wird dann von ganzen Freundeskreisen nicht besucht, weil die Vegetarier für andere Restaurants plädieren und die Familienfeier findet dann dort auch nicht mehr statt.

      • bleistift2@sopuli.xyz
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        8 days ago

        Mit einem steigenden Anteil an Vegetariern musst du dir Gedanken über die vegetarischen Gerichte auf deiner Speisekarte machen oder du gehst als Restaurant halt pleite.

        Sag das mal den Restaurants bei mir. Ich habe eins im Kopf, das „deutsche Küche” anbietet und tatsächlich kein einziges vegetarisches Gericht hat. Oft sind ja selbst die Salate „verunreinigt”.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          8 days ago

          Und genau die rennen ja in Probleme. Nicht sofort, aber natürlich bleiben dann die Gäste weg, wenn es im Kreis der Gäste Vegetarier gibt. Und dann ist irgendwann halt die Bude leer und das Ding geht pleite

  • bleistift2@sopuli.xyz
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    9 days ago

    Nächste CDU-Forderung: Erzwungener Fleischkonsum schon im Kindergarten. Wer nicht isst, darf nicht nach Hause.

  • Pantherina (he)@feddit.org
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    6 days ago

    ⚠️ Achtung, Agrarheute ist eine Zeitschrift der Tierausbeuter-Lobby. Der Artikel ist aber sehr neutral/positiv.

    Das Wording ist komisch, niemand macht irgendwas wertlos indem er nichts kauft. Tiere zu füttern und zu töten ist nicht wirtschaftlich, surprised Pikachu

    78 % der fixen Vermögenswerte im europäischen Ernährungssystem heute mit der Produktion tierischer Erzeugnisse und der Futtermittelerzeugung verbunden

    Das System ist absurd. Tierprodukte müssten VIEL teurer sein, wenn sie unter halbwegs umweltverträglichen, “Tierwohl-vertretbaren” Bedingungen und ohne Subventionen stattfinden würde.

    Die Tierindustrie ist pervers. Sie richtet soo viel Schaden an, und der wird dann auch (wie typisch im Umweltrecht) durch den Staat behoben. Grundwasserverseuchung, Verbreitung multiresistenter Keime durch die massenhafte Verwendung von Reserveantibiotika (und damit drohendes Antibiotika-Armageddon), Übergewicht, Herzerkrankungen, …

    Tierprodukte sind also nicht nur nicht tragbar, sondern werden noch dazu EXTREM gefördert. Und TROTZDEM lohnen sie sich nicht. Das liegt nicht an vegan lebenden Menschen, auch wenn sinkende Nachfrage diesem ekelhaften System natürlich den Rest gibt.

    • jenesaisquoi@feddit.org
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      7 days ago

      Selbstverständlich wird durch das nicht-Kaufen einer Sache diese Sache wertlos - denn der Markt bestimmt den Preis.

      Wenn wir eine Transformation der Ernährung und damit der Landwirtschaft wollen - was wir wollen! - dann ist es doch klar dass zB ein Melkautomat überflüssig und damit Wertlos wird. Das ist ok so.

    • LwL@lemmy.world
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      3
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      7 days ago

      In nem ökonomischen Kontext könnte man das schon so bezeichnen, wenn jetzt plötzlich jeder veganer wäre, aber selbst dann ist aber ganz klar mit Absicht so formuliert, um das als was schlechtes darzustellen.

      In solchen Fällen macht die freie Marktwirtschaft halt mal das, was sie so macht bei sinkender Nachfrage. Das passierte ja auch nich von heute auf morgen, man hätte ja schon vorher auf was anderes umsteigen können. Mal davon abgesehen, dass Deutschland insgesamt immer noch verdammt viel Fleisch isst.

  • bort@sopuli.xyz
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    17
    ·
    9 days ago

    Die Untersuchung der Wissenschaftler der Universität Leiden, der University of Oxford und der Wirtschaftsuniversität Wien wurde in der Fachzeitschrift Nature Food“[sic] veröffentlicht.

    es wäre schön, wenn der artikel auch noch sagen würde um welche Studie es hier geht. Am liebsten direkter link, aber genaue Ausgabe und Seite der Veröffentlichung wäre schonmal ein Anfang. Der Name der Autoren oder der Name der Studie wäre auch nicht schlecht.

  • bort@sopuli.xyz
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    12
    ·
    9 days ago

    Teil des differenzierten Bildes ist auch das Argument der Studie, dass aktuelle Abschreibungszeiten grundsätzlich ausreichen würden, um große Teile der gefährdeten Assets geordnet auslaufen zu lassen. Zumindest, wenn Investitionen in Tierhaltung und Futter rasch heruntergefahren werden

    Kingt doch alles ziemlich gut

    • golli@sopuli.xyz
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      8 days ago

      Sehe ich genauso. Scheint als ob es eigentlich keinen Handlungsbedarf gibt und man den Markt regeln lassen müsste.

      (subjektiver Eindruck) Leider versperren sich die meisten Landwirte jeglicher Innovation und Transformation. Gleichzeitig haben sie eine extrem starke Lobby, auch wenn die oft nicht wirklich das Interesse vieler vor allem kleiner Bauern vertritt.

      Ansonsten hätten mMn die Landwirte vorreiter der Transformation hin zu neuen Energien sein müssen. Das wäre die Gelegenheit gewesen für jeden Bauern ein kleines Energieunternehmen zu werden und einen planbaren+langfristigen Einkommensfluss neben der Landwirtschaft aufzubauen.

      • da_cow (she/her)@feddit.org
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        8 days ago

        Ansonsten hätten mMn die Landwirte vorreiter der Transformation hin zu neuen Energien sein müssen. Das wäre die Gelegenheit gewesen für jeden Bauern ein kleines Energieunternehmen zu werden und einen planbaren+langfristigen Einkommensfluss neben der Landwirtschaft aufzubauen.

        Das findet tatsächlich statt, aber das liegt einfach daran, dass man die Wahl hat sich zu diversifizieren, zu wachsen um damit Kosten zu drücken oder aufzuhören. Vor allem auf kleineren bis mittleren Betrieben geschieht sowas durchaus häufiger.

        • golli@sopuli.xyz
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          7 days ago

          Aber wie du sagst wohl anscheinend eher kleinere Betriebe und oft eher aus Zwang, statt proaktiv. Das ist zumindest mein Eindruck, basierend auf dem Auftreten der Landwirtschaftsverbände und sonsitger Bauern, wenn sie mal Medial auffallen.

          • da_cow (she/her)@feddit.org
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            7 days ago

            Natürlich ist es aus Zwang. Die wenigsten fangen von jetzt auf gleich an sich in unbekannte Gebiete vorzuwagen, die tendenziell auch immer mit irgendeiner Form von mehr Arbeit die zu leisten ist verbunden sind. Das ganze liegt halt einfach daran, weil die Politik sich einen Scheiß um Kleinere Betriebe schert und stattdessen lieber weiter der Devise “wachse oder weiche” folgt (das ist übrigens längst kein neues Phänomen. Das war unter Angie genauso wie unter der Ampel, wie unter Merz).

        • LH0ezVT@sh.itjust.works
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          7 days ago

          Jupp. Erstaunlich viele kleine Bauern haben sich nach Diversifikation umgeschaut. Netterweise hat die Politik natürlich die Solaranreize kaputt gemacht, damit die traditionell konservativ wählenden Bauern… Ach keine Ahnung was die tun, aber Lack scheint in Ministerien ein beliebtes Getränk zu sein

          • da_cow (she/her)@feddit.org
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            7 days ago

            Ach keine Ahnung was die tun, aber Lack scheint in Ministerien ein beliebtes Getränk zu sein

            Die Solaranreize werden ja jetzt erst kaputt gemacht, jedoch ist Solar noch verhältnismäßig gut dran. Für Biogasanlagen interessiert man sich schon seit längerer Zeit nicht, obwohl da durchaus Potential ist. Die verhindern zum einen das emittieren von Klimarelevanten Gasen und produzieren Gleichzeitig konstant Strom und Wärme. Wenn man einfach mal anfangen würde alles was wir an Tierischen oder menschlichen Abfällen so haben da durch zu schieben könnte man durchaus einiges an Energie gewinnen. Unter Habeck gab es da ein gewisses politisches Interesse dran, aber da ist im Endeffekt auch nie was raus geworden (woher ich das weiß? Ich kenne wen der mal mit einer Zuarbeiterin für Habeck zusammengearbeitet hat und es ging dabei um das Thema Biogas).

            Wenigstens wurden mittlerweile die Grenzwerte für gewisse (an die Leistung gebundenen) Regulierungen angehoben.

            Das Thema Resteinspeisung ist ja generell überall ein Problem, aber das ist mit ein paar Tricks bei Biogasanlagen möglich (man muss das ganze halt so bauen, dass man fest bspw. 80kw Einspeist und dann den Rest an produzierter Leistung halt selber verbraucht). Also kurz: Es geht, aber ist wieder unnötig kompliziert.