Schon interessant, wie unterschiedliche die Reaktionen sind, wenn @martinmuc@muenchen.social das Ding selbst auf seinem Mastodon-Konto ankündigt gegenüber dem, was hier so abgeht.
Was mich interessieren würde: Wie ist das hier gelöst, wenn doch mal ein Video viral geht? Wird das Video per WebTorrent oder WebRTC unter den Betrachtenden geteilt?
@oliver Weder noch, und das bewusst. Die Videos liegen als HLS im Objektspeicher und werden von dort direkt ausgeliefert, mein Server schickt nur die Seite drumherum. Skalieren muss also der Speicher, nicht die Maschine.
Gegen WebTorrent spricht für mich vor allem, dass sich die Zuschauer dabei gegenseitig sehen: Jeder Peer kennt die IPs der anderen. Für eine Seite, die Aufrufe bei Do Not Track gar nicht erst zählt, wäre das ein Widerspruch. Den Traffic zahle ich dafür selbst.
Bin bzgl. dem P2P-Aspekt hin und hergerissen - auf der einen Seite verstehe ich den von dir angebrachten Datenschutzaspekt, auf der anderen Seite sehe ich, dass selbst vergleichsweise große Instanzbetreiber:innen PeerTube hingeschmissen haben, weil die Kosten recht schnell kaum noch zu stemmen waren.
Bin gespannt, wie es sich entwickelt. Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.
Autor über PeerTube:
Man legt ein Konto an und danach noch einen Kanal. Warum das zwei verschiedene Dinge sind, erschließt sich niemandem, der nicht vorher weiß, wie es darunter funktioniert.
Das ist bei YouTube schon immer(?) so und das gibt es seit 2005 und hat Monopolstellung. Mehrere Kanäle unter dem gleichen Account ist übrigens auch kein Bug, sondern ein Feature.
Dazu kommt der Punkt, an dem es meistens endet: Wer dort etwas hochladen will, braucht ein zweites Konto. Ein weiteres Passwort, eine weitere Anmeldung, eine weitere Instanz, die man im Auge behalten muss.
Wieso sollte man zum Hochladen von Videos ein zweites PeerTube Konto benötigen? Edit: Okay, scheinbar geht es um ein generelles weiteres Konto im Fediverse, weil man z.B. nicht von seinem Lemmy Account etwas bei PeerTube posten kann.
Und etwas fehlte ganz. Kurze Videos im Hochformat, wie alle sie von TikTok und Reels kennen, gibt es im Fediverse praktisch nicht.
Loops?? Und vielleicht gibt es sie ja aus guten Gründen kaum. Die Akzeptanz von vertical short Form content scheint im Fediverse nicht gerade hoch zu sein.
Hier heißen sie Fedis
Etwas im Fediverse Fedis zu nennen ist natürlich gar nicht verwirrend. /s
Der Name hat leider auch überhaupt keine Aussagekraft.Die Videos liegen auf einem eigenen Speicher und werden von dort direkt ausgeliefert. Mein Server schickt nur die Seite drumherum.
Und was ist daran jetzt föderiert? Klingt nach einem zentralen Service bei dem man sich mit einem Fediverse Account einloggen kann, á la Google/Facebook OAUTH.
@Lemmchen Zur Frage, was daran föderiert ist: Jeder Kanal ist ein eigener ActivityPub-Actor, mit Inbox, Outbox, Followers und WebFinger. Von hier abonnierbar, neue Videos landen im Feed, Antworten werden zu Kommentaren unterm Video. Prüfbar ohne Konto:
curl -H ‘Accept: application/activity+json’ https://fedi.stream/channels/NAME
Der Login über ein bestehendes Konto ist Bequemlichkeit, nicht der Kern.
Bei Loops hast du recht. Fragen hätte übrigens auch gereicht, ich lese hier mit.
Das heißt aber, dass die Videoinhalte nicht förderiert sind, sondern zentral ausgeliefert werden, korrekt?
Autor über PeerTube:
Man legt ein Konto an und danach noch einen Kanal. Warum das zwei verschiedene Dinge sind, erschließt sich niemandem, der nicht vorher weiß, wie es darunter funktioniert.
Das ist bei YouTube schon immer(?) so und das gibt es seit 2005 und hat Monopolstellung. Mehrere Kanäle unter dem gleichen Account ist übrigens auch kein Bug, sondern ein Feature.
Die Youtube Logik, wie sie auch von Peertube verwendet wird, finde auch ich nicht optimal gelöst fürs Fediverse. Aktuell müssen bei Peertube Bands z.B. erst ein Konto anlegen, welches eine Fediverse Adresse wird. In den meistens Fällen wird hier logischerweise der Bandname verwendet. Um nun Videos hochladen zu können, muss ein Kanal angelegt werden, der wiederum eine weitere Fediverse Adresse generiert. Hierfür muss dann ein anderer Name als der Bandname verwendet werden. Im Fediverse schwirren dann also zwei Fediverse Adressen rum, obwohl nur eine reichen würde. Das verwirrt die User. In den meisten Fällen wollen User einfach nur Videos in einen Kanal hochladen…
Dieser Text wurde mit Hilfe von KI entworfen. Die Gedanken darin sind meine.
Na toll… Gibt’s irgendwo das Repo zu fedi.stream? Sieht nämlich auch sehr vibecoded aus
Die Website schreit AI.
Was danach passiert, ist der eigentliche Punkt: Der eigene Kanal ist selbst ein Fediverse-Konto. Er hat eine Adresse wie
@meinkanal@fedi.stream, man kann ihm von überall folgen, und jedes neue Video erscheint bei deinen Followern in der gewohnten Timeline. Wer von dort aus antwortet, dessen Antwort steht als Kommentar unter dem Video.Häh, das ist doch bei peertube auch so, oder? Ich werde es mal testen aber verstehen tu ich bisher nichts.
ich hab es auch nach mehrmaligem Lesen noch nicht verstanden 🤔 (…während ich bei Peertube einen Account erstellen und Videos hochladen selbsterklärend fand 🤷 )
Nein, bei PeerTube ist es wie bei YouTube: Du hast dein Userkonto googleuser@gmail.com und betreibst darüber YouTube-Kanal X, Kanal Y und von mir aus auch noch Kanal Z.
kp, der dude scheint da voll das ding draus zu machen, sich nicht normal da registrieren zu müssen sondern mit nem anderen fedi konto. dann denkt er man hat nur ein konto oder so. verrückt…
danke. ich bin dabei.










