Man solle doch mal die Wahl von Lars Klingbeil zum SPD-Chef anschauen, hörte man nun trotzig in der CSU, seine 64,9 Prozent. Wenn sich die stolze CSU schon mit der dümpelnden Sozialdemokratie vergleicht – dann muss es echt ernst sein.
LOL.
Uns auch, CSU… uns auch!
Markus Söder begleitet seit Jahren der Vorwurf, ein Spaßpolitiker zu sein, getrieben von den politischen Prinzipen Wurst und Wurstigkeit. Im Ansatz hört man das auch in der CSU selbst.
Die Spatzen pfeifen es von den Dächern …
Und trotzdem ist Markus Söder jetzt in einer Phase seiner Karriere angekommen, in der es nicht mehr automatisch nach oben geht. Es beginnt die Verteidigung der Macht […] Söder hat es jetzt schriftlich, dass ihm die Partei nicht in voller Breite und blind folgt. Dass es vielleicht nur ein disruptives Element braucht, damit sich etwas entlädt.
Ein Weißwurstkessel mit geplatzter Weißwurst? grübel
Na, ob man mit 83,6% der Stimmen davon sprechen kann dass er “abgestraft” wurde…
83,6% klingt erstmal nicht so schlecht, wenn man nicht weiß wie so ein Parteitag abläuft, aber auf einem Parteitag sind Abstimmungen mehr-oder-weniger nur pro-forma. In der Regel wird für die Vorlage des Präsidiums abgestimmt, dass da überhaupt nennenswert widerspruch entsteht ist ungewöhnlich. Deswegen sind auch die nur 16% gegenstimmen durchaus ein starkes Zeichen für unzufriedenheit.
Solange er Wählerstimmen reingeholt hat ist er der CSU also nicht auf die Nerven gegangen.
Edith: ach, partei-interne Wahlen.
Jetzt geht es um die Wurst … jetzt beginnt der Markt




